Ob Textassistent im Browser, KI-Funktion in der Bürosoftware oder kostenloser Übersetzungsdienst: KI-Werkzeuge sind nur einen Klick entfernt. Werden dort Kundendaten, Verträge oder interner Quellcode eingegeben, verlassen vertrauliche Informationen das Unternehmen – meist unbemerkt.
Ein pauschales Verbot hilft selten, denn die Nutzung verlagert sich dann auf private Geräte. Wirksamer ist ein klarer Rahmen: freigegebene Werkzeuge, nachvollziehbare Regeln und technische Kontrollen, die Fehler verhindern, ohne produktives Arbeiten zu blockieren.
Hinzu kommt der EU AI Act. Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, unter anderem für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen; weitere Pflichten treten schrittweise in Kraft.